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Internet-Streit vor Einigung Erste Gespräche über Wappen Rheinfelden (gb) Die Aktivitäten des jungen Schweizers Thomas Sclmeider verfolgt man
im Rheinfelder Rathaus durchaus mit Wohlwollen. Der 22-Jährige hat eine private Homepage "www.Rheinfelden.net" im
weltweiten Datennetz eingerichtet und lädt zum virtuellen Spaziergang durch die beiden Städte dieses Namens ein (wir
berichteten).
Bisher allerdings darf er Signet und Wappen des badischen Rheinfelden nicht verwenden. Dies wird ihm nicht aus Kleinlichkeit versagt, sondern einfach weil bisher die Sachlage noch recht kompliziert ist. Da ist "rechtliches Neuland", sagt Hauptamtsleiterin Susanne Herrwerth, und auch ein Abgrenzungsproblem. So könne es nicht angehen, dass man sich von der privaten direkt in die offizielle Homepage der Stadt klicken könne, ohne dass dem Benutzer die Zusammenhänge deutlich sind. Auch müsse der junge Mann einige Vorleistungen erbringen. Er kann Signet und Wappen der Stadt benutzen, wenn er eine kommerzielle Nutzung seiner Homepage unzweifelhaft ausschließt. Die Hauptamtsleiterin hat bereits ein erstes Gespräch mit Thomas Schneider geführt, er weiß nun, welche Voraussetzungen er erbringen muss, zumindest für die deutsche Seite. Rheinfelden/Schweiz ist ebenfalls informiert, war aber bei den Gesprächen nicht beteiligt.
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