Storchennestturm
 
Dieser östliche Wehrturm hiess früher "Kupferturm" und stammt aus dem Mittelalter. Er hat zwei Tore, bei denen die Mauerschlitze für die Verriegelung noch sichtbar sind. Durch das grosse fuhren die Pferdewagen ein und aus, das kleinere Johannistörli war für die Fussgänger bestimmt. Über die Treppe gelangt man zuerst in die Turmstube, darüber auf den vorgehängten Balkon unter dem Dachgebälk, durch dessen Ritzen im Holzboden die weit entfernte Strasse unten zu sehen ist. Hier steht auch immer noch die Leiter des damaligen Storchenvaters, der vor einigen Jahrzehnten versuchte, die Störche in ihrem Horst zum Bleiben zu veranlassen - leider vergebens. Prächtiger Rundblick.
 
Eintritt nur bei geführten Touren möglich. Informationen zu Stadtführungen erhalten Sie beim Tourismus Rheinfelden unter der Telefonnummer 061 833 05 25.
 
Bild Storchennestturm
 
Die Dächer Rheinfeldens
Die Dächer der Altstadt, vom Storchennestturm gesehen
 
Bodenspalte
Durch die Spalten des Holzfussbodens sieht man direkt hinunter auf die Strasse...
 
Storchenleiter
Die Leiter des früheren "Storchenvaters"
 
Storchennestturm
 
Modell Storchennestturm
 
Storchennestturm von hinten
Der Storchennestturm von der Altstadt her
 
Turmstübli
Das Turmstübli
 
 
 
Das oberste Bild entstammt einem Prospekt über Rheinfelden, die beiden Bilder darunter (Modell und Bild des Storchennestturms) sind Eigentum des Fricktaler Museum und dort zu besichtigen, die restlichen Bilder sind Eigentum und Copyright von Thomas Schneider.
 
 
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