|
Folgender Artikel der Fricktaler Zeitung vom Donnerstag, 3.2.2000, ist toll geworden. Meinen herzlichen Dank
an Frau Erb. Nur leider haben sich einige inhaltliche Fehler eingeschlichen. Ich erlaube mir, diese im Text in
kursiv-Schrift zu verbessern.
Das Wappen ging "durch die Lappen" (Es handelt sich um das Logo, nicht um das Wappen!) "Alle für Rheinfelden - Rheinfelden für alle" mit diesem Slogan lädt der Jus-Student Thomas Schneider auf drei Homepages, die er selber gestaltet hat, (nein, dies zeigt das "dreifaltige" Homepageangebot auf: .ch/.net/.org) dazu ein, durch die Gassen und Strassen zu "surfen", Veranstaltungen abzurufen oder per Mausklick im Internet Wichtiges zu lesen. Auch Rheinfelden-Baden wurde vom innovativen Mann mit dessen Wappen (Nein: Logo) einbezogen, allerdings nur für kurze Zeit. Regina Erb. November des vergangenen Jahres konnten Computerfreaks erstmals unter der "Adresse" www.ch.rheinfelden.net die Sonnen- und Schattenseiten der Stadt am grossen Strom begutachten. Rheinfelden ist wirklich nett, kalauerte der fröhliche Schneider. Da wusste er noch nicht, welchen Ärger sich in einem Link zu den deutschen Nachbarn aufgehalst hatte. Eine Landesgrenze "Rheinfelden-Schweiz und Rheinfelden-Baden, dazwischen liegt eine Landesgrenze", ist bei www.ch.Rheinfelden.net unter dem Stichwort "Rheinfelden ohne Grenzen" zu lesen. Doch scheinbar trenne nicht nur diese Linie, auf Schweizer Seite wisse man leider so gut wie nichts von den deutschen Nachbarn. Und auch dort sehe es nicht viel anders aus. Wieso dies so sei, das wisse niemand so richtig, glaubt Thomas Schneider. Ob er da wohl richtig liegt? Auch die offiziellen Rheinfelder Homeages, schreibt der ideenreiche Homepager (Anschrift: www.bubble.ch/webdesign und webdesign@bubble.ch), seien getrennt worden und stellten keinerlei Bezug zur jeweils anderen Rheinseite her. Für ihn im Einsatz war auf badischer Seite Günter Loos, Stadtführer. Er lieferte Geschtliches und Angaben über Sehenswürdigkeiten von Rheinfelden-Baden. Mit den Wappen Beim Start von Thomas Schneiders Homepage wurde im freundnachbarschaftlichen Teil über das deutsche Rheinfelden selbstverständlich auch dessen Wappen (nein: Logo) mitgeliefert. Im letzten Monat erreichte den jungen Mann ein E-Mail aus dem Rathaus ennet dem Rhein. Darin wurde ihm mitgeteilt, die Verwendung des Logos sei widerrechtlich. Weil er (Thomas Schneider) das deutsche Wappen (*lol* nein: die Homepage!) nicht kommerziell nutzte, ging er davon aus, dieses auch einsetzen zu dürfen. Am 17. Februar zitierte ihn eine Mitarbeiterin ins Rathaus von Rheinfelden-Baden. Sie und ein Kollege sowie eine Kollegin betonten, das Logo müsse inhaltlich richtig sein (nein: die Homepage), nicht kommerziell genutzt werden, und es müsse zum Ausdruck kommen, dass diese Website nicht die offzielle Homepage von Rleinfelden-Baden sei. Diese Punkte, soThomas Schneider, habe er schon von Beginn an erfüllt. Der Bumerang Völlig perplex war der "aagfrässeni" Rheinfelder, als in einer Tageszeitung das Thema "deutsches Logo" behandelt wurde. Der Oberbürgermeister von Rheinfelden-Baden, Eberhard Niethammer, habe sich dahingehend geäussert, das Verwenden des Logos sei unstatthaft. Auch die Verwendung des sogenannten Domain-Namens "rheinfelden.de" werde nicht geduldet (tue ich doch gar nicht!???), musste Schneider der Presse entnehmen. Dem hält der Jus-Student entgegen: "Das ist nicht mein Problem. Der Dornain-Name gehört einer Firma Inline GmbH, welche diesen und mindestens 50 weitere Namen reserviert hat, und zwar mit kommerziellen Absichten, um die Namen mit Gewinn weiterverkaufen zu können. Auch die Rheinfelder Stadt-Zyttig verwendet sowohl rheinfelden.de (nein, nein!! - diese Adresse ist inaktiv, die Rheinfelder Stadt-Zyttig hat damit nichts zu tun!) wie auch das Logo." Im Gegensatz zu dieser Publikation habe er keinerlei geschäftliche Absichten, entrüstet sich der junge Mann. Richtig, hier bedarf es einfach eines Grundsatzentscheides, der dann für ALLE genau gleich gilt!) Gütliche Einigung Anscheinen ist auf deutscher Seite niemand kompromissbereit, (doch!) musste Schneider nun feststellen. Er hatte nämlich aufgrund der Presseberichte unverzüglich eine Stellungsnahme ins Rathaus nach Rheinfelden Baden geschickt. Der Rest war Schweigen (nein, die haben mir ein E-Mail geschrieben. Ich habe dann versucht, den Oberbürgermeister telefonisch zu erreichen, weil ich näheres über seine Äusserungen an der Pressekonferenz wissen wollte. Er sei an einer Besprechung und würde zurückrufen, teilte mir das Sekretariat mit. Auf diesen Rückruf warte ich noch heute. Als ich dann wusste, dass sich wirklich niemand mehr meldet, habe ich wieder mit der deutschen Seite Kontakt aufgenommen. Nun treffen wir uns am Dienstag, 7. März 2000 wieder.) Kurzentschlossen entfernte er das Logo aus seinen Seiten. Im Übrigen lässt er die Informationen über die deutschen Nachbarn weiterhin unter www.rheinfelden.net und den entsprechenden Link-Hinweisen (Besser gesagt: der gesamte Deutsch-Rheinfelden-Teil meiner Homepage bleibt online - die Besucher können ja nichts dafür!) laufen. Denn diese Daten kommen, laut Rückmeldung an www.bubble.ch/webdesign, gut an. (mit bubble.ch/webdesign haben die Rückmeldungen nichts zu tun, die kommen per E-Mail, über das Kontaktformular und im Gästebuch.) Lob von Schweizer Seite Der Rheinfelder Stadtammann, Hansruedi Schnyder, gratulierte dem ideenreichen Mitbürger zur professionellen und ausgezeichneten Arbeit. Die Virtuelle Tour sei ausgezeichnet. Die Gratiswerbung wurde verdankt. Auch viele Reaktionen via E-Mail und postalische Zuschriften bestärkten ihn darin, auf dem richtigen Weg zu sein. Bei der aufwändigen Bildbeschaffung (nein: Bildbearbeitung!! - die Bilder habe ich selber geschossen!) war ihm der Exil-Rheinfelder Richi Amweg behilflich. Dessen Einsatz (war nur Bildbearbeitung, Fotos von Thomas Schneider) hat sich gelohnt, denn die Fotos vermitteln einen hervorragenden und umfassenden Eindruck von der Stadt am Rhein. Wer äussert sich? Auf www.Rheinfelden.net hat er nun noch ein Gedankenforum eingerichtet (Dieses wurde bereits wieder entfernt, da das Diskussionsthema (ob ich das Logo verwenden dürfe) eigentlich schon geklärt war, vor allem weil das Logo nicht dem Wappen gleichgesetzt werden darf, obwohl es so verstanden wird). Wer seine Wappenstreit-Geschichte lesen will, kann diese Adresse anwählen. Auch die eigene Meinung darf dem 22-Jährigen "geschrieben" werden. Dieses Echo macht der fröhliche Mann, welcher bereits einen so genannten Java-Chat-Raum plant (nein: den gibt es schon seit Januar! - chat.Rheinfelden.net), dann selbstverständlich wieder auf einer seiner Internetseiten allen Interessierten zugänglich.
|