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Wappenstreit im Internet "Internetseite als Zankapfel", BaZ vom 23. Februar. Ich habe vor elf Monaten eine private Homepage über Rheinfelden Schweiz (www.Rheinfelden.net) gestartet. Ende November 1999 ging der Badisch-Rheinfelden-Teil dann online. Im Januar 2000 habe ich von Badisch Rheinfelden ein E-Mail erhalten, dass ich die Verwendung des Logos wegen Widerrechtlichkeit unterlassen soll. Später wurde ich zu einem Gespräch eingeladen, das vergangene Woche stattfand. Frau Herrwerth und die anwesenden Herr Schuler und Frau Kähny waren zufrieden mit meinen Ausführungen. Nun habe ich in der Zeitung etwas von einer komplizierten Sachlage und rechtlichem Neuland gelesen und habe erfahren, dass das Verwenden des Logos ein Thema der Pressekonferenz des Oberbürgermeisters war, zu der ich nicht eingeladen wurde. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass wir bei unserem Gespräch alle Fragen haben klären können. Das Weiterziehen des "Wappenstreits" an die Presse bedauere ich sehr. Auch das rechtliche Neuland ist nicht neu. Da gibt es bereits heute Bestimmungen, inwiefern das Verwenden öffentlicher Wappen und Zeichen unzulässig ist. Diesem Gesetz zufolge ist die Verwendung auf www.Rheinfelden.net zulässig. Meine Homepage stellt nichts Anderes das als ein Informationsmedium, analog der "Rheinfelder Stadt-Zyttig". Und dieser wurde die Verwendung des Logos durch den Oberbürgermeister gestattet, obwohl sie mit kommerziellen Absichten handelt und auch als offizielles Amtsblatt missverstanden wird, was die "Rheinfelder Stadt-Zyttig" bekanntlich nicht ist. Ich hoffe nun also sehr, dass auch Rheinfelden (Baden) einsieht, dass www.Rheinfelden.net eine Bereicherung für die Stadt darstellt, und das gegenseitige Kennenlernen und Zusammenwachsen fördert - ein Ziel, das sich die beiden Städte schon lange gesteckt haben. Thomas Schneider, Rheinfelden
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